Am Fuß der Anden liegt MENDOZA. Sie ist der Ausgangspunkt für interessante Touren bis zur chilenischen Grenze bzw. bis nach Chile. MENDOZA liegt in einer trockenen Zone (ca. 1.000 km westlich von
BUENOS AIRES). Durch Bewässerung entstand dort eine grüne Oase mit Weingärten (der MENDOZA-Wein wird weltweit exportiert) und Obstbäumen. MENDOZA wurde 1561 von Spaniern gegründet, die von Chile
kamen. Der Weg nach Chile (entweder mit der Bahn oder dem Auto/Bus) führt über PUENTE DEL INCA (160 km von MENDOZA in 2.720 m Höhe). Diesen Weg benutzten auch die Spanier (und später der Befreier von
Argentinien, Chile und Peru, General San Martin) und nannten ihn "Camino de los Andes"). Auf der gegenüberliegenden Seite des Tales hat man einen ausgezeichneten Blick auf den ACONCAGUA (6.958 m
Höhe). Dieser wurde erstmals 1897 von Vines und Zurbriggen bestiegen (Fitzgerald-Expedition). Weiter geht die Tour bis zum Grenzßpaß "LE CUMBRE" in 3.855 m Höhe. Dort befindet sich auch das Denkmal
Christo Retendor (es wurde von argentinischen Arbeitern aufgestellt). Der Weg des Zuges geht über den Tunnel von Paramillo de las Cuevas. Er befindet sich auf einer Höhe von 3.185 m und ist 3.187 m
lang. Am Ausgang des Tunnels liegt CHILE.