Der Anflug mit Air Rarotonga ( nur Fensterplätze) über ca. 45 min. mit Landung auf einer Sandpiste ist schon ein Erlebnis für sich. Unser Bekannter, den wir auf der ITB kennengelernt haben, holte uns vom Flugplatz ab und brachte uns in sein Gästehaus "Are Manuiri" mitten im Hauptdorf, wo uns die Kinder und Nachbarn neugierig beäugten.
Im kleinen Dorfladen gabs das Notwendige, in der Nähe auch ein Mopedverleih. Aber erst den Führerschein erwerben, eher gabs das Moped nicht. Meinen DDR-Führerschein habe ich dem Police-officer erklärt und musste mal ne Runde fahren, dann hatte ich den Cook-Führerschein, für ein Jahr gültig und für den halben Preis, auf der Hauptinsel war er wesentlich teuer. Dann gings im Linksverkehr los, etwas ungewohnt. Die Landkarte war ganz hilfreich, auch wenn die "main road" rund um die Insel ein ziemlich zugewachsener Feldweg war, es hatte etwas gedauert, bis wir das begriffen hatten, denn unter "main road" hatten wir ne Piste erwartet. Unbedingt sollte man ne Höhlentour machen, ist einmalig, gibts sonst nirgendwo. Unser Gastgeber, Jürgen Manske-Eimke betreibt eine Kaffee-Rösterei und lädt zur Besichtigung und Kaffeeverkostung ein, übrigens der beste Kaffee, den wir jemals genießen konnten. Wer noch Freigepäck übrig hat, muss sich einfach eindecken. Seine Frau, die Andrea, betreibt das Fibre-Art Studio und führt die Gäste durch ihr Studio und über die ganze Insel, auch vor allem zu den Bewohnern. Ach so, zur Gastronomie: Restaurants gibts nicht, wohl aber einige Gehminuten vom Gästehaus weg ein Cafe, "Jerangi Nui", da muss man vorher bestellen, was man essen möchte, die Besitzerin mit deutschen Vorfahren zaubert alles in ihrer kleinen Küche und leiht auch mal ihr Moped aus, wenn das andere im Verleih ausgeliehen ist. Abschließend: Wer was erleben will und grad in der Gegend ist, der vergisst es nie mehr ... |