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Ausgangspunkt für Erkundungen.
ZUm Hotel ist alles durch die Bewertung gesagt, es ist in Ordnung, vier Sterne sind ok. Was man gut machen kann, ist eine Radtour in die Berge (Achtung, Übung vonnöten), bis nach Mochos (500 Hm) und zurück über Malia sind es 30 km, die Auffahrt ist traumhaft (Blick von oben) und schweißtreibend. Tolle, 10 km lange Abfahrt! Allein bin ich dann noch mal zur Lassithi-Hochebene mit dem Rad, 1000 Hm, aber schön, über 2 Stunden bergauf ist sicher nicht jedermanns Sache. Hat aber Spaß gemacht. Räder (mittlerer Zustand, allerdings besser als die Hotelgurken) gibt es in den satt vorhandenen Mopedverleihstationen. Gut mit dem Bus: Heraklion, auch Rhetymnon ist mit Umsteigen machbar, Busse sind pünktlich, neu, sauber, mit Schaffner. Rhetymnon lohnt sich, Hafen, verwinkelte Altstadt, das venezianische Fort ... bitte umlaufen, ist eine gigantische Anlage. Mietwagen von zuhause buchen, billiger, man schafft die ganze Insel nur mit viel Willen, da im Inneren Serpentinen drohen, zeitraubend, auf jeden Fall zu den genannten Orten noch den Strand von Vai anschauen, Ierapetra als südlichste Stadt Griechenlands bringt einen Eindruck von der Südküste, für Hobbyarchäologen sind Knossos (5 km von Heraklion) und Malia Tipps, mir persönlich sind diese Steinwüsten nicht so symphatisch (deswegen kann man sie ja trotzdem anschauen). Was man, und das zum Schluss, nicht unbedingt machen sollte: auf der Straße mit dem Rad nach Heraklion (35 km), auf Kreta ist man als Radfahrer noch Exot, das unbekannte Wesen ... der Autoverkehr hält sich nicht unbedingt an die durch Verkehrszeichen angegebenen Regeln.
Baden war noch möglich, sauberes Wasser, man kann gut schwimmen, für Kinder gibt es eine abgeschlossene Bucht mit Sandstrand, ansonsten ist die Meernähe eher felsig. Es war ein guter Urlaub, Kreta ist auf jeden Fall noch einmal eine Reise wert.
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